Brandklassen und Feuerlöscher Klassen

Brandklassen und Feuerlöscher Klassen

Brandklassen und Feuerlöscher KlassenDie verwendeten Löschmittel eines Feuerlöschers haben eine unterschiedliche Wirkung auf Brände, daher gibt es verschiedene Brandklassen. Jeder Brand lässt sich durch einen Feuerlöscher bändigen, da die jeweiligen Feuerlöscher Klassen mit Piktogrammen (einzelnen Symbolen) auf jedem Feuerlöscher abgebildet sind. Es wird durch die Alphabetischen Buchstaben A, B, C, D sowie F verkürzt. So ist beispielsweise ein sogenannter „ABC-Löscher“ für Brandklassen A, B und C zu diensten.

Die Brandklassen sind folgender Maßen gegliedert:

  • Brandklasse A – 3A; 5A; 8A; 13A; 21A; 27A; 34A; 43A; und 55A
  • Brandklasse B – 8B; 13B; 21B; 34B; 55B, 70B; 89B; 113B; 144B; 183B; sowie 233B
  • Brandklasse C – hierbei wird nur geprüft, ob das brennende Gas des Feuerlöschers gestillt werden kann.
  • Brandklasse F – 5F; 25F; 40F; sowie 75F

Die E-Brandklasse wurde abgeschafft, da heutzutage sämtliche Feuerlöscher auch in Niederspannungsanlagen eingesetzt werden dürfen.

Zu jeder Brandklasse gibt es dazugehörige Feuerlöscher Klassen. Zu der Brandklasse A werden organische Stoffe gezählt, welche meist fest und brennbar sind, dazu gehören zum Beispiel Papier; Holz; Textilien; Kohle und Stroh. Folgende Feuerlöscher können hierzu eingesetzt werden: ein Schaumlöscher; ein Glutbrandlöscher und ein Wasserlöscher.

Brennbare flüssige und flüssig werdende Stoffe zählen zu der Brandklasse B. Dazu wird Benzin; Öle, Lack; Fette; Alkohol; Harz und noch weiteres zugeordnet. Folgende nutzbare Feuerlöscher können zur Löschung eingesetzt werden: ein Schaumlöscher; ein Glutbrandlöscher; ein Pulverlöscher; teilweise sogar ein Wasserlöscher; sowie ein Kohlendioxidlöscher.

Eine weitere Feuerlöscher Klasse ist die Brandklasse C. Zu dieser Klassifizierung zählen gasförmige und brennbare Stoffe, wie Methan; Propan; Wasserstoff und noch viele andere Stoffe. Diese brennbaren Substanzen können durch einen Pulverfeuerlöscher; ein Glutbrandlöscher; oder auch ein Kohlendioxidlöscher getilgt werden.

Zu weiteren Feuerlöscher Klassen, zählt die Brandklasse D. Diese wird durch brennbare Leichtmetalle ausgemacht, wie Magnesium; Aluminium; sowie deren dazugehörige Legierungen, Alkalimetalle sind nicht inbegriffen. Hier kann nur ein einziger Feuerlöscher eingesetzt werden, nämlich der Pulverlöscher mit Metallbrandpulver.

In der Brandklasse F brennen überwiegend Öle sowie auch Fette. Zur Löschung werden hier Fettbrandfeuerlöscher verwendet.

Merkmale der Feuerlöscher Klassen

Wie bereits erwähnt gibt es unterschiedliche Feuerlöschtypen, welche sich jeweils für eine oder mehrere Klassen eines Brandes eignen.

Zu Anfang der Pulverfeuerlöscher, von ihm gibt es zwei verschiedene Arten. Einmal das Flammbrandpulver sowie das Glutbrandpulver. Keine Frage, das Sie einen Pulverfeuerlöscher nutzen können, aber im Endeffekt ist die Verschmutzung der eigenen Wohnung ziemlich extrem. Daher wird ein Pulverfeuerlöscher eher nicht empfohlen.

Dann gibt es den Wasserlöscher, eine zweite Art der Feuerlöscher Klassen. Diese Feuerlöscher haben den Effekt einer kühlenden Wirkung. Aber durch Zusatzstoffe wie Frostschutz ist die Wirksamkeit enorm angestiegen. Der Wasserfeuerlöscher wird überwiegend auf Brände in Schulen; Hotels; oder Bürogebäude angewandt.

Als nächstes kommen wir zum Schaumlöscher. Diese Arten der Feuerlöscher enthalten einen Schaumbildner sowie eine Mischung aus Wasser. Bei etlichen Metallbränden und Fettbränden sind die Schaumlöscher nicht empfehlenswert.

Der nächstfolgende Feuerlöschertyp ist der Kohlendioxidlöscher. Das entfachte Feuer wird nach und nach vom Kohlendioxid erstickt, bis es gänzlich erlischt. Als Haushaltsfeuerlöscher ist der Kohlendioxidlöscher absolut nicht geeignet, da dieser den Menschen und somit auch den Haustieren gefährlich werden kann. Ein positiver Aspekt ist, dass das Verwenden dieses Löschgerätes keinerlei Rückstände hinterlässt, somit kann sogar das volle Potential bei elektronischen Geräten bedenkenlos ausgeschöpft werden.

Und letzten Endes kommen wir zu der Feuerlöscher Klasse des Fettbrandfeuerlöschers. Wie Sie vielleicht bereits vermuten, wird diese Art des Feuerlöschers in der Küche gegen Fett- und Ölbränden verwendet. Ein Problem im nach hinein wäre allerdings, dass der Fettbrandfeuerlöscher lästige Rückstände hinterlässt.

Meine Feuerlöscher Klasse – dieser ist genau richtig für mich

Viele Menschen, bei denen in den eigenen vier Wänden bereits ein Feuer gewütet hatte, haben sich bereits genau wie Sie sich dieselbe Frage gestellt: Welcher Feuerlöscher ist für mich der richtige? Und auf was muss ich achten, wenn ich ein solches Löschwerkzeug erwerben möchte?

Auf jeden Fall sollten Sie nur geprüfte Feuerlöscher benutzen. Wenn ein Feuerlöscher für den eigenen Haushalt gedacht ist, wird oft ein Schaumlöscher empfohlen. Welcher eine Brandklasse von A und B aufzuweisen haben. Des Weiteren darf ein Feuerlöscher samt dem Löschmittel nur 6 Kilogramm betragen, da er sonst zu schwer wäre oder das Löschmittel nicht ausreichen würde.

Da es verschiedene Brandherde gibt, sollte auf das jeweilige Löschmittel geachtet werden. Denn einfaches Wasser; Schaum und Pulver; Kohlendioxid oder auch „Sonderlöschmittel“ können eine sehr positive Wirkung erzielen.Kleine Löschdosen sind ebenfalls für kleinere Brände zu erwerben. Allerdings sollten Sie hier auf die Qualität achten, denn bei billigen Löschdosen besteht die Gefahr, dass die Reichweite zu kurz sein könnte und die Dauer nicht allzu lange anhält. Ihr eigener Feuerlöscher sollte alle 2 Jahre von einem Experten überprüft werden. Denn die Mittel zur Löschung verlieren nach einiger Zeit ihre rettende Wirkung.

Experten empfehlen hier an dieser Stelle das Sie sich am besten mehrere Feuerlöscher für Daheim anschaffen sollten. Beispielsweise einen Schaumfeuerlöscher für Ihre Wohnung; für Ihre Küche einen Fettbrandfeuerlöscher und einen Pulverlöscher für Ihren Keller und Ihre Garage.

Feuerlöscher und ihre Kennzeichnung

Jeder Feuerlöscher besitzt nach der DIN EN bis zu 5 Schriftartfelder, auf welchem folgende Kennzeichnungen dargestellt sind: der Begriff Feuerlöscher; die Mengenangabe; die Löschmittelart; sowie auch das Löschpotenzial.

Des Weiteren gibt es eine Bedienungsanleitung in Papierform und Symbolik; als auch die geeigneten Brandklassen die dieser Feuerlöscher löschen kann. Ein Hinweis der als Warnung dient, ist ebenfalls vorhanden. Weiterhin gibt es eine Bezeichnung des Typs; Bereiche der Funktion; sowie auch eine deutliche Erklärung der Löschsubstanz.

Auffindbarkeit eines Feuerlöschers

Einen funktionstüchtigen Feuerlöscher finden Sie fast überall in der Öffentlichkeit, denn die Feuerlöscher sind Pflicht. Sie sind Aufzufinden in Straßenbahnen; in Eisenbahnverkehr; in Zügen; in Unternehmen; in Geschäften; oder auch in so manchen privaten Haushalten.

Ursachen für Brände

Ein tragbares Kleinlöschgerät das ist der allseits bekannte Feuerlöscher. Dieses Werkzeug welches zu meist von der Feuerwehr genutzt wird, dient zur Löschung von Bränden. Bekannter Weise fängt jedes Feuer klein an, bis es wächst und sich rasant ausbreitet. Dabei sind die Ursachen meist simpel und fast alltäglich. Die Auslöser können unterschiedlich sein, ein elektrischer Defekt oder ein Kurzschluss; auch das zubereitete Essen in der Küche kann anbrennen; eine vergessene Kerze kann ebenso eine verheerende Ursache sein, oder aber eine nicht richtig ausgedrückte Zigarett

 

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